6-3-5 Methode

Ideengenerierung
Brainstorming
Nominal Group Technique
unter 10 Mitarbeitern
zwischen 10 und 40 Mitarbeitern
über 40 Mitarbeitern
Austausch mit Internen
gering
einmalig
gering

Ziel der 6-3-5 Methode ist es, auf der gedanklichen Leistung der Teilnehmer aufzubauen und diese assoziativ zu kreativen Problemlösungsideen weiterzuentwickeln.

Hierzu wird zunächst das zu lösende Problem anhand eines kurzen prägnanten Satzes vorgestellt. Im Anschluss daran wird den 6 Teilnehmern je ein Zettel ausgehändigt, der mit 3 Spalten und 6 Reihen zu 18 Kästchen aufgeteilt wird. Jeder Teilnehmer wird aufgefordert, in der ersten Reihe drei Ideen zur Lösung des Problems zu formulieren. Nach 3 - 5 Minuten werden die Blätter gleichzeitig im Kreis an den Gruppennachbarn weitergeben. Anschließend soll dieser versuchen, die bereits generierten Ideen aufzugreifen, zu ergänzen und weiterzuentwickeln. Dies wird so oft wiederholt bis jeder seinen eigenen Zettel wieder hat. Daher wird die 6-3-5-Methode auch Ringtauschtechnik genannt. Um die Methode 6-3-5 durchführen zu können, benötigen Sie einen moderierenden Gruppenleiter, der die Zettel einsammelt und an einer Tafel zusammenfasst. Nachdem bei einer Kleingruppengröße von 6 Personen in 30 Minuten (6×5 Minuten Bedenk- und Schreibzeit für jeden) 108 Ideen zusammengetragen wurden, werden diese nun im Ringtauschverfahren verdeckt bewertet. Im Anschluss können Kleingruppen gebildet werden, in denen dann eine kreative Weiterentwicklung einer ausgewählten Idee stattfindet.

Der Vorteil dieser Methode gegenüber dem Brainwriting ist, dass sie neben der besseren Strukturierung einen Mindestoutput an Ideen hervorbringt.

Input:

Problemstellung, individuelles Wissen und Erfahrungen der Gruppe

Output:

Lösungsansätze

Vorteile:

strukturierter Ablauf, Mindestoutput an Ideen wird generiert

Nachteile:

kann überfordern, eigene Ideen werden von den Vorgaben des Vorgängers begrenzt, fehlende Anonymität

Quellenangaben:

Vgl.: Vahs, D., Organisation, Stuttgart 2003, S. 450 / Higgins, J.M., Wiese, G.C., Innovationsmanagement, Berlin 1996, S.133 / Eversheim, W., Innovationsmanagement für technische Produkte, Berlin 2003, S.146 / Hauschildt, J., Innovationsmanagement, München 2004, S.317 / Gausemeier, J., Ebbesmeyer, P., Kallmeyer, F., Produktinnovation, München 2001, S.124

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